Bikerafting in Sibirien: Mit Fahrrad und Schlauchboot durch den Sajan und Altai

Wann: Sonntag 17.11.2019 *  Beginn: 17.00 Uhr

Wo: Henrietten-Kirche Annahütte

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.

 

Mit Fahrrad und Schlauchboot durch den Sajan und Altai

Zwei Monate lang war Richard Löwenherz mit dem Fahrrad im südlichen Sibirien unterwegs: vom Baikalsee über das Sajangebirge nach Tuwa und schließlich noch bei Wintereinbruch bis in den Altai durch eines der schönsten Wildnisgebiete zwischen Ural und Pazifik. Diese Linie zu ziehen wurde jedoch nur möglich durch den zwischenzeitlichen Umstieg auf ein Packraft, ein kleines und leichtes Schlauchboot, welches sich problemlos im Gepäck unterbringen ließ. Denn von den Bergen des Ostsajans hinab nach Tuwa gab es über hunderte Kilometer keinerlei Wege. Für zwei Wochen war also paddeln angesagt – mit dem Rad auf dem Boot, bis wieder ein Fahrweg auftauchte

Richard Löwenherz, Jahrgang 1980, ist schon sein halbes Leben lang begeisterter Abenteuer- Reisender mit einer Vorliebe für die wilden und abgelegenen Regionen der ehemaligen UdSSR. Sein Reisestil ist geprägt vom intensiven Eintauchen in unbekannte Gefilde und dem Ausloten persönlicher Fähigkeiten und Grenzen. Die Fortbewegungsmittel sind dabei oft nur Mittel zum Zweck: das Fahrrad für die maximale Unabhängigkeit, das Packraft für die verborgenen Wildnisrouten. Nach etlichen Radtouren durch Russland und Zentralasien, zieht es ihn seit einigen Jahren verstärkt in die schwer zugänglichen Wildnisgebiete Sibiriens. 

Weitere Infos: www.lonelytraveller.de 


Volkschor Schipkau am 1.12.2019, 15.30 Uhr in der Henrietten-Kirche

Weihnachtskonzert Tino Eisbrenner am 13.12.2019, 19.00 Uhr  in der Henrietten-Kirche

EISBRENNER - HEILIGE NACHT  Ein wirkliches Weihnachtskonzert 

Der Songpoet und musikalische Weltumsegler Tino Eisbrenner hat seinem Publikum schon viele Facetten seiner Ausdrucksstärke offenbart, immer auf der Reise zu fremden Stränden, zu neuen Ufern. Er zählt zu den Pionieren deutschsprachiger Weltmusik und setzt sich mit seinen Konzerten, Alben und Texten vehement für ein friedliches Miteinander der Völker ein. Eins seiner bevorzugten künstlerischen Mittel dabei ist in den letzten Jahren das Nachdichten von Liedern, denen der Poet eine Relevanz auch für deutsches Denken und Fühlen beimisst, ob sie nun englischen, spanischen, russischen oder französischen Ursprungs sein mögen.

 

Umso spannender mag darum der Eisbrennersche Blick auf die deutsche Heimat wirken – ein Begriff, der ohnehin Thema öffentlicher Diskussionen ist – und auf das wärmende Wintermärchen, das wir Weihnacht nennen.

Eisbrenner - nomen est omen – bringt sein Publikum nach Hause. An den Ort der Liebe, in die Zeit der (Be)sinnlichkeit und der Träume. 

 

Kunstlieder und Volksweisen zur Winterzeit aus deutschen Jahrhunderten. Vom Sänger aufgespürt und gesungen. Nicht, um ihnen Modernität einzuflößen. Eher um sie auf ihre Zeitlosigkeit zu prüfen und damit dem Zuhörer zeitlose Räume zu öffnen. Und natürlich ordnet Eisbrenner dieser Idee auch Eigenes und ein Quantum Internationales zu. Unterstützt von einer musikalischen Besetzung, die seiner Intention spielend folgt. Ein Konzertabend voll heimatlichem Klang aber ganz ohne Heimattümelei – Humorvoll. Beschaulich. Manchmal gar temperamentvoll bis rebellisch. Immer vom Herzen getragen bei klarem Verstand.